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Der Estro-Feeder. Dieses Teil ist meiner Meinug nach verdammt teuer, aber wie sagte mein Händler: “Ist halt Handarbeit und ein Nischenprodukt!”. Ich bereue die Ausgabe jedoch nicht. Mit dem Gerät kann man mehrmals am Tag zeitschaltuhrgesteuert eine vorbestimmte Menge an Futter in den Teich geben. Ideal für Berufstätige, die bei warmem Wasser nicht mehrmals am Tag füttern können.

Für mich war der Hauptanschaffungsgrund jedoch unser Urlaub. Ich mochte das ständige Füttern niemandem zumuten, so ist es doch verlässlicher. Unser Nachbar muss jetzt nur ab und zu mal nach dem Rechten sehen ...

Nach mehreren Jahren funktioniert der Feeder immer noch einwandfrei, aber es gibt jetzt jede Menge anderer Modelle am Markt.

Das Gerät hat ein kleines Problem: Da es luftdicht verschlossen ist, entsteht vor allem bei Sonneneinstrahlung hohe Feuchtigkeit im Behälter, und so fängt das Futter an zu gammeln, es wird weich und schimmelig. Trockenmittelbeutel sind nicht die alleinige Lösung, ich habe zusätzlich durch Sperrholz für Abschattung gesorgt. Jetzt habe ich mit der Feuchtigkeit keine Probleme mehr. Das Futter fällt bei mir aus dem Feeder in eine schmale Dachrinne aus Kunststoff und rutscht dann in den Teich...
Die Koi haben sich an diese Fütterung gewöhnt und treiben sich oft an der Futterstelle herum. Trotzdem nehmen sie auch noch gerne jede Extraportion aus der Hand an, wie man sieht ..
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